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Imagebild aus dem Schulleben der BS City Süd in Hamburg als Headerbild
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A full English, please!

erstellt am: 02.11.2018 | Zurück zur Übersicht

Hier berichtet Sujan, Auszubildende bei bonprix, über ihr Auslandspraktikum in Portsmouth im Mai dieses Jahres.

 

Dear mates,

unsere Berufsschule, die Berufliche Schule City Süd, sitzt zwar in einem älteren und maroden Gebäude – doch man sollte sich nicht von dem Schein trügen lassen: Unsere Berufsschule hat ganz schön was zu bieten!

Durch die Kooperation der Berufsschule und der Organisation „Arbeit und Leben“ hatte ich die einmalige Möglichkeit, ein dreiwöchiges Praktikum in der Stadt Portsmouth in England zu absolvieren. Finanziert wurde das Praktikum durch Erasmus+, ein Programm der Europäischen Union zur Unterstützung der Jugend in Bildung und Sport.

Doch bevor es endlich losgehen konnte, musste noch einiges beachtet werden: In einem interkulturellen Vorbereitungsseminar wurde allen Praktikanten die Lebensweise der Engländer nähergebracht und der notwendige „Papierkram“ geregelt. Da ich noch nie in England war, fand ich dieses Seminar sehr hilfreich.

Am Sonntag, den 22. April 2018 ging es dann endlich los: Meine Aufregung war so groß, dass ich mich gar nicht erschöpft fühlte, als wir für unseren Flug um 04.30 Uhr morgens aufstehen mussten.

Einen Flug und eine Busfahrt später wurden wir von der Partnerorganisation (von Arbeit und Leben) „IBD Partnership“ zu unseren Gastfamilien gebracht. Angekommen bei der Gastfamilie erwarteten mich ein sehr nettes und aufgeschlossenes Paar und ihr kleiner Hund.

Während meines Aufenthalts in der Gastfamilie wohnten auch andere Praktikanten und Tutoren mit uns. Diese kamen aus den Baltischen Ländern und nahmen auch an dem Programm von Erasmus+ teil.

Das Zusammenleben mit meiner Gastfamilie war sehr angenehm. Meine Gastfamilie verwöhnte mich mit typisch englischen Speisen wie das English Breakfast oder Roasted Pork.

Zu einem typischen Englisch Breakfast gehören unter anderem Bratwürste, Bohnen, Eier, Bacon und Toast. Wie die Zutaten schon erahnen lassen, eignet sich dieses Gericht eher für einen Brunch als für ein Frühstück.

Der Roasted Pork allerdings ist perfekt für ein familiäres Abendessen. Das Schweinefleischgericht wird traditionell mit Kartoffeln, Gemüse und Apple Sauce serviert. Einfach lecker!

Von meiner Gastmutter erfuhr ich, dass sie in ihrer Schulzeit am Deutschunterricht teilnahm und das Lehrbuch noch besaß. Laut dem Buch soll der Inhalt dazu dienen, die deutsche Lebensart zu verstehen. Ob das wirklich die Absicht gewesen sein könnte, dürft ihr gerne selbst entscheiden :)

Am Montag startete der Tag mit einem Brunch. Die IBD Patnership hatte uns eingeladen, um uns weiter auf die kulturellen Veränderungen vorzubereiten. Und diese waren GIGANTISCH!

Angefangen bei der Tatsache, dass man sich bei dem Busfahrer für die Fahrt bedankt oder nicht oft genug „Sorry“ oder „Thank You“ sagen kann. Hier in Deutschland schaffen es oftmals die Fahrgäste nicht ein kurzes „Hallo“ beim Einsteigen in den Bus über ihre Lippen zu bekommen.

Mein eigentliches Praktikum spielte sich in der „Southsea Library“ ab, zu der ein Coffee Shop und ein Gift Shop gehörten. Durch meine Arbeit dort hatte ich ständig Kundenkontakt und konnte durch die Kommunikation meine Sprachkenntnisse verbessern und erweitern. Aufgrund der vielfältigen Kundenanfragen wurde meine Arbeit nie langweilig und ich hatte großen Spaß.

Gleich an meinem ersten Arbeitstag fand ein „Harry Potter“-Quiz in der Library statt. Anscheinend ist der „Harry Potter“-Kosmos in England noch präsenter als gedacht. Auch wenn der letzte Film vor sieben Jahren erschien und das letzte Buch sogar vor fast 11 Jahren – der Hype um Harry Potter ist immer noch da! Es gibt sogar extra eigene „Harry Potter“-Kollektionen in den Läden! Um die Dimension zu verstehen: Was für die Briten Harry Potter ist, ist für die Deutschen Helene Fischer.

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich das Praktikum trotz des kurzen Aufenthaltes gelohnt hat. Nicht nur wegen der überaus freundlichen Engländer und des englischen Wetters (hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde), sondern auch wegen der Erfahrung und der Vertiefung der Sprachkenntnisse sollte diese Chance genutzt werden.

Cheers, mates.